trägerschaft

Zwischenbericht zum Vernetzungsprojekt Unterägeri


Der Zwischenbericht 2017 beschreibt den Stand der Umsetzung des Vernetzungsprojekts Unterägeri nach Halbzeit der zweiten Projektperiode bzw. nach zehn Jahren Projektdauer. Sowohl der Anteil der Biodiversitätsförderflächen (BFF) als auch deren Qualität konnten erneut gesteigert werden: 25% der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche von 977 Hektaren sind momentan als BFF ausgeschieden, und 68% der BFF weisen eine besonders hohe Vielfalt an seltenen und typischen Pflanzen auf. Leider hat die landwirtschaftliche Nutzfläche seit Projektbeginn um 60 Hektaren abgenommen. Der Grossteil der verlorenen Flächen wurde überbaut, den Rest hat sich der Wald zurückgeholt.


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trägerschaft

10 Jahre leidenschaftliche Vernetzungsarbeit in Unterägeri


Seit 10 Jahren realisiert das Vernetzungsprojekt mit der Bauernschaft von Unterägeri Projekte, um artenreiche Lebensräume miteinander zu vernetzen, damit Tiere und Pflanzen sich in der Landschaft bewegen und verbreiten können. So wurden im Gebiet Bruedermettli drei Weiher zur Förderung der gefährdeten Erdkröte angelegt und auf dem Gelände des Werkhofs Vorder Chuewart Tümpel für die gefährdete Gelbbauchunke. Wertvolle Moor- und Streuewiesen wurden entbuscht und Waldränder, wichtige Vernetzungsachsen für Tiere, aufgewertet. Auch die Tankfalle Sibrisboden wurde komplett umgestaltet, um seltene Lebewesen zu fördern. Das Vernetzungsprojekt fand dank guter Überzeugungsarbeit der Trägerschaft grossen Anklang. Mittlerweile sind fast alle Landwirtschaftsbetriebe von Unterägeri am Projekt beteiligt.


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Tubenloch

Schlussbericht zum Vernetzungsprojekt Unterägeri


Das Vernetzungsprojekt Unterägeri kann im Jahr 2013 auf eine erfolgreiche 6-jährige Vertragsdauer zurückblicken. Von 74 Betrieben beteiligten sich 62, d.h. 84%, am Vernetzungsprojekt. In den sechs Projektjahren konnte der Anteil der Ökoflächen um 2.5% auf 24.5%, und somit auf eine absolute Fläche von 24‘049 Aren erhöht werden. Streueflächen und extensive Wiesen mit bestehender Qualität wurden in mindestens 25 Fällen durch Entbuschung, Gehölzpflege und Waldrandgestaltung zusätzlich ökologisch aufgewertet.


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Tubenloch

Ökologische Aufwertung der Tankfalle Sibrisboden


Die aus der Zeit des 2. Weltkriegs stammende Tankfalle (Panzersperre) Sibrisboden wurde 2014 im Rahmen des Vernetzungsprojekts Unterägeri ökologisch aufgewertet. Die Tankfalle Sibrisboden befindet sich mitten in der Moorlandschaft Unterägeri, welche wegen ihrer besonderen Schönheit und hohen Biodiversität nationale Bedeutung hat. Mit den getroffenen Aufwertungsmassnahmen sollen vor allem moortypische Arten aus der Gruppe der Amphibien und Reptilien gefördert werden.


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Feldhasenzaehulung

Bestandesentwicklung der Feldhasen in der Unterägerer Allmig 


Der Bestand des Feldhasen in der Unterägerer Allmig ist über die fünf untersuchten Jahre tendenziell rückläufig und hat in den letzten beiden Jahren mit einem bzw. drei gezählten Individuen einen kritisch tiefen Wert erreicht. Einer von verschiedenen Gründen für den Rückgang des Feldhasen in der ganzen Schweiz ist der hohe Druck von Prädatoren auf die Junghasen. Gleichermassen negativ dürften sich die vielen ausgeführten Hunde auswirken, welche auf und neben fast allen Wegen täglich patrouillieren. 


Feldhasen Zählung, Artikel Bauernzeitung (Bild) | Mehr Infos im PDF

Gelbunke

Unkenlaichgebiet Vorder Chuewart, Unterägeri


Die Gelbbauchunke ist stark gefährdet. Ihr starker Rückgang in den letzten Jahrzehnten ist die Folge von Habitatsverlust durch die Trockenlegung von Feuchtgebieten und der Verbauung von Flüssen und Bächen. Unken werden bis zu 15 Jahre alt und können mehrere Jahre an einem Ort ausharren, bis die Bedingungen für die Fortpflanzung wieder günstig sind. Die Gelbbauchunke ist eine Zielart des Vernetzungsprojekts Unterägeri und soll mit der Schaffung von neuen Laichgewässern gefördert werden. 


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Tubenloch

Renaturierung Tubenloch


Die Ausführung von gezielten und abgestimmten Pflege- und Artenförderungsmassnahmen zwischen Land- und Forstwirtschaft unter Einbezug der kantonalen Fachstellen und externer Spezialisten sind eine Schlüsselkompetenz des Vernetzungsprojektes. Deshalb werden die Zielsetzungen der Artenförderung in geografisch abgegrenzten Teilräumen über den ganzen Perimeter umgesetzt. Die Renaturierung Tubenloch ist das erste Teilprojekt, das unter der Führung des Vernetzungsprojekts umgesetzt wird. 


Galerie Tubenloch Bau | Galerie Tubenloch Begehung | Mehr Infos im PDF

Tubenloch

Projektbericht


Am 26. November 2007 lud die Korporation Unterägeri in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Landwirtschaftsamt zu einer öffentlichen Veranstaltung über die Möglichkeiten von landwirtschaftlichen Vernetzungsprojekten (VP) in der Gemeinde Unterägeri ein. Folgend trafen sich die vier Landwirte Hansruedi Albisser, Ruedi Hess, Heinz Iten und Oswald Iten am 21. Dezember 2007 zu einer ersten gemeinsamen Sitzung mit dem Ziel, ein VP über die Gemeinde Unterägeri zu erarbeiten. 


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